Einführung:
Für die ersten Schritte benötigt Ihr:
-
Die neueste unterstützte Version von Docker, die installiert und funktionsfähig ist. Wir empfehlen, die offizielle Installationsanleitung für Docker zu befolgen. Insbesondere raten wir von der Installation von Docker über Snap auf Ubuntu-Distributionen ab, da es zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann.
-
sudo-Zugriff auf dem Rechner, auf dem Ihre Portainer-Server-Instanz gehostet wird.
Standardmäßig stellt Portainer Server die Benutzeroberfläche über Port 9443 und einen TCP-Tunnelserver über Port 8000 bereit. Letzterer ist optional und nur erforderlich, wenn Sie die Edge-Compute-Funktionen mit Edge-Agenten nutzen möchten.
Die Installationsanleitung setzt außerdem folgende Voraussetzungen für Ihre Umgebung voraus:
-
Ihre Umgebung erfüllt unsere Anforderungen. Portainer kann zwar auch mit anderen Konfigurationen funktionieren, erfordert dann aber möglicherweise Konfigurationsänderungen oder bietet nur eingeschränkte Funktionalität.
-
Ihr greift über Unix-Sockets auf Docker zu. Alternativ können ihr auch eine TCP-Verbindung herstellen.
-
SELinux ist auf dem Rechner, auf dem Docker ausgeführt wird, deaktiviert. Wenn Ihr SELinux benötigt, müsst Ihr beim Bereitstellen von Portainer das Flag
--privilegedan Docker übergeben. -
Docker wird als Root ausgeführt. Portainer mit Docker ohne Root-Rechte weist einige Einschränkungen auf und erfordert zusätzliche Konfigurationen.
Bereitstellung:
Ihr könnt Portainer mit docker run oder über Docker Compose bereitstellen.
Zur Installation mit docker run erstellt Ihr zunächst das Volume, das Portainer-Server für seine Datenbank verwendet:
docker volume create portainer_data
Ladet anschließend den Portainer Server-Container herunter und installieren Sie ihn:
docker run -d -p 8000:8000 -p 9443:9443 --name portainer --restart=always -v /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock -v portainer_data:/data portainer/portainer-ce:lts
Standardmäßig generiert und verwendet Portainer ein selbstsigniertes SSL-Zertifikat zur Sicherung von Port 9443.
Alternativ könnt Ihr während der Installation oder nach Abschluss der Installation über die Portainer-Benutzeroberfläche euer eigenes SSL-Zertifikat angeben.
Falls Ihr aus Kompatibilitätsgründen den HTTP-Port 9000 benötigt, fügt Ihr Folgendes zu eurem Docker-Run-Befehl hinzu:
-p 9000:9000
Der Portainer-Server wurde nun installiert. Ihr könnt mit dem Befehl überprüfen, ob der Portainer-Server-Container gestartet wurde.
docker ps
Ausgabe:
root@server:~# docker ps
CONTAINER-ID IMAGE COMMAND ERSTELLT STATUS PORTS NAMES
7963585688a9 portainer/portainer-ce:lts "/portainer" Vor 8 Sekunden gestartet Seit 8 Sekunden aktiv 0.0.0.0:8000->8000/tcp, [::]:8000->8000/tcp, 0.0.0.0:9443->9443/tcp, [::]:9443->9443/tcp, 9000/tcp portainer
Zur Installation mit Docker Compose lädt Ihr die Compose-Datei mit folgendem curl-Befehl herunter:
curl -L https://downloads.portainer.io/ce-lts/portainer-compose.yaml -o portainer-compose.yaml
Alternativ könnt Ihr eine portainer-compose.yaml-Datei mit folgendem Inhalt erstellen:
services:
portainer:
container_name: portainer
image: portainer/portainer-ce:lts
restart: always
volumes:
- /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock
- portainer_data:/data
ports:
- 9443:9443
- 8000:8000 # Remove if you do not intend to use Edge Agents
volumes:
portainer_data:
name: portainer_data
networks:
default:
name: portainer_network
Sobald Ihr die Compose-Datei erstellt oder heruntergeladen habt, könnt Ihr sie mit folgendem Befehl bereitstellen:
docker compose -f portainer-compose.yaml up -d
Docker Compose erstellt die notwendigen Ressourcen und stellt Portainer bereit. Ihr könnt überprüfen, ob der Portainer-Server-Container gestartet wurde, indem Ihr diesen Befehl eingebt und mit Enter bestätigt.
docker ps
root@server:~# docker ps
CONTAINER ID IMAGE COMMAND CREATED STATUS PORTS NAMES
7963585688a9 portainer/portainer-ce:lts "/portainer" 8 seconds ago Up 8 seconds 0.0.0.0:8000->8000/tcp, [::]:8000->8000/tcp, 0.0.0.0:9443->9443/tcp, [::]:9443->9443/tcp, 9000/tcp portainer
Anmeldung:
Nach Abschluss der Installation können Ihr euch in eurer Portainer-Server-Instanz anmelden, indem Ihr einen Webbrowser öffnet und die URL aufruft.
https://localhost:9443
Ersetzt localhost gegebenenfalls durch die entsprechende IP-Adresse oder den FQDN (Fully Qualified Domain Name) und passt den Port an, falls Ihr ihn zuvor geändert habt.
Ihr gelangt dann zur Seite für die Ersteinrichtung des Portainer-Servers.
English
Français
Español
Kommentare (0)
Einen Kommentar schreiben